Ohne Sprünge zoomen: Von der Erde hinaus ins Sonnensystem, weiter hinaus (ab 10¹⁴ m je Bildpunkt, dann ist das Sonnensystem fast nur noch ein Punkt) zu den Sternen ringsum, die Sonne in der Mitte, weiter zur ganzen Milchstraße und zu den Nachbargalaxien – alles im selben Maßstab und um dieselbe Stelle. Und zurück: Zoomt man nah genug an einen Stern heran (den unter der Maus bzw. den in der Mitte), öffnet sich sein Sternsystem genau dort, wo man war; bei der Sonne das Sonnensystem. Ein Klick auf einen Stern öffnet sein System ganz. Das Mausrad zoomt um die Stelle unter der Maus.
Fremde Sternsysteme sehen aus wie das Sonnensystem: dieselbe Karte, rechts die Liste mit Entfernungen (vom Stern), links das Infofenster mit Monden zum Anklicken. Für Sterne steht dort ihre Art (Roter Zwerg …), Masse, Temperatur und Helligkeit, für Planeten und Monde Klima, Licht, Bahnform und Achse. Planeten sind nach ihrem Klima gefärbt (heiß orange, gemäßigt blau, kalt weißlich, Gasriesen beige), gemäßigte Bahnen grün. Sterne ringsum (oben rechts) bzw. Hinauszoomen führt zurück zu den Sternen, Zu mir dorthin, wo man ist. Die Weltall-Karte des Sonnensystems hat rechts den Knopf Galaxien für die Galaxienübersicht. Fremde Planeten und Monde kann man besuchen (siehe unten, „Reisen zu fremden Sternsystemen“).
Die virtuelle Milchstraße hat exakt 200 Milliarden adressierbare Hauptstern-Slots, keine entsprechend große Liste im RAM. Ein räumlicher Index verteilt die IDs auf Scheibenkacheln, verteilt wie in der Milchstraße: nach außen dünner (Skalenlänge 2,6 kpc), vier Spiralarme mit 12° Steigung, ein Balken (5 kpc lang, 27° gegen die Linie Sonne–Zentrum) und der Kern. Er braucht etwa 0,48 MiB (nur der Index, nicht gesamter RAM/VRAM). Innerhalb einer Kachel liegen die Sterne entlang einer Z-Kurve: Jedes Teilquadrat ist ein lückenloser Nummernbereich. Beim Hineinzoomen sucht die Karte deshalb genau die Sterne im Ausschnitt heraus – im Umkreis von 20 Lichtjahren um die Sonne sind es knapp 100 (in echt gut 100). Pro Ausschnitt gibt es höchstens 2048 Marker; weiter draußen ist das eine gleichmäßige Stichprobe (die ganze Milchstraße in 5 ms). Jede Stern-Nummer von 0 bis 199999999999 kann außerdem rechts direkt geöffnet werden.
Die Höhe über der Scheibe ist wie gemessen verteilt: neun von zehn Sternen in der dünnen Scheibe (Skalenhöhe 300 pc), einer in der dicken (900 pc), im Kern rundlich. Die Sterne kreisen nicht auf exakten Kreisen in fester Höhe: Wie echte Scheibensterne pendeln sie um ihre Kreisbahn nach innen und außen (Epizykel) und schwingen durch die Scheibe auf und ab, innen schneller als außen. Die Sonne hat dabei ihre gemessene Eigenbewegung (11,1 km/s zum Zentrum hin, 7,25 km/s nach Norden): Sie steigt gerade, kommt höchstens gut 80 pc über die Ebene und ist in rund 35 Millionen Jahren wieder darunter. Andere Sterne bekommen gewürfelte Abweichungen, innen größer (wie die gemessene Geschwindigkeitsstreuung).
Bedienung: Mit der Maus auf einen Stern zeigen, dann steht rechts, was für ein Stern es ist (Roter Zwerg, Gelber Zwerg wie die Sonne, Roter Riese, Weißer Zwerg, Neutronenstern …), wie weit er von der Sonne weg ist und wie hell er ist. Klicken öffnet sein Sternsystem. Unten zeigt eine Leiste den Maßstab in Lichtjahren, rechts erklärt eine Legende die Farben. Die Galaxienübersicht zeigt die Milchstraße mit Armen und Balken, die Sonne darin – anklicken öffnet sie.
Fremde Systeme entstehen deterministisch mit festem Karten-Seed 42 erst beim Öffnen: je nach Stern 0–12 generierte Planeten, eigene Größen, Seeds, Bahnentfernungen und Umlaufzeiten, mit vorhandenen Terrainprofilen als Vorlagen. Das ist keine bestätigte Exoplanetenliste und keine gemessene Gesamtzahl realer Planeten. Auch Sterne ohne Planeten sind möglich. Beim Zurückgehen werden die Planetendaten verworfen; erneutes Öffnen ergibt dasselbe System.
Generierte Sterne sind nicht alle Sonnenkopien: Es gibt Hauptreihensterne (O, B, A, F, G, K, M), Protosterne, braune Zwerge, Unterriesen, Riesen, Überriesen, Hyperriesen, Wolf-Rayet-Sterne, heiße Unterzwerge, weiße Zwerge und Neutronensterne einschließlich Pulsaren und Magnetaren. Braune Zwerge sind substellare Objekte mit den vereinfachten Temperaturklassen L/T/Y, Pulsare/Magnetare Neutronenstern-Untertypen. Spektraltyp, Radius, Masse und Temperatur stehen in den Sterninformationen; kompakte Neutronensterne erhalten keine irreführende O/B-Spektralklasse nur wegen ihrer hohen Temperatur. Die Auswahlwahrscheinlichkeiten (80 % Hauptreihe, 3 % braune Zwerge, je 2 % Protosterne/Unterriesen, 3 % Riesen, 1 % Überriesen, 0,2 % Hyperriesen, 0,8 % Wolf-Rayet, 1 % heiße Unterzwerge, 5,5 % weiße Zwerge, 0,5 % übrige Neutronensterne, 0,7 % Pulsare, 0,3 % Magnetare) sind Spielmodellwerte, kein beobachteter Zensus. Die neuen Modellparameter ändern auch bereits generierte fremde Systeme; für diese Version eine neue Welt anlegen. Hauptreihensterne koppeln Masse, Radius und Leuchtkraft über vereinfachte Masse-Radius-/Masse-Leuchtkraft-Beziehungen. Riesen und kompakte Sternreste haben eigene Parameterbereiche; weiße Zwerge werden mit zunehmender Masse kleiner. Neutronensterne haben Modellradien von 10–14 km und können heißer und massereicher als die Sonne sein, obwohl sie viel kleiner sind.
Im Flugbild werden alle Sterne und schwarzen Lochbegleiter der geladenen Systeme gezeichnet, nicht nur der hellste Stern; unsichtbare Schwerpunkte bleiben unsichtbar. Sagittarius A* erscheint ebenfalls in Richtung des Galaxiezentrums, als Darstellung ohne neuen begehbaren Körper. Kleine Sterne haben eine bildpunktabhängige Mindestdarstellung, ohne Änderung ihrer Masse oder Kollisionsradien. Schwarze Löcher zeigen einen dunklen Schwarzschild-Schatten und eine farbige Sichtbarkeitshilfe, keine automatisch vorhandene Akkretionsscheibe bei jedem Loch. Auch in der Systemkarte haben sie einen dunklen Kern. Verdeckende Blöcke/Planeten bleiben davor; unter Wasser sind die Himmelsobjekte ausgeblendet. Noch nicht aktivierte Milliarden Systeme und die separaten galaktischen Lochmarker werden nicht alle zu Flugobjekten: die Galaxiekarte bleibt eine begrenzte LOD-Auswahl, der Hintergrund-Sternhimmel eine Darstellung. Dies ist kein vollständiger Katalog aller astrophysikalischen Unterklassen: veränderliche Sterne (z. B. Cepheiden), Magnetfelder, Sternwinde, Sternentwicklung und vollständige relativistische Lichtablenkung sind noch nicht simuliert. Die schnelle Drehung kompakter Sterne wird in der Karte in Sekunden bzw. Millisekunden statt als gerundete „0,0 Stunden“ angegeben. Hypothetische schwarze Zwerge werden nicht als reale heutige Sterne erzeugt. Einordnung: NASA – Sternarten.
Sichtbare Besonderheiten (Flugbild und Systemkarte): Neutronensterne, Pulsare und Magnetare haben zwei stilisierte blauweiße Strahlen entlang einer gegen die Drehachse geneigten Magnetachse. Sie drehen sich mit der erzeugten physischen Rotationsperiode, auch wenn der Bezugsrahmen eines einzelnen Sterns nicht mitdreht. Strahlbreite/-länge und kompakte Scheiben sind zur Erkennbarkeit vergrößert; normale Neutronensterne strahlen nicht zwangsläufig sichtbar, hier ist dies eine Spielvisualisierung, keine Strahlungs-/Magnetfeldsimulation.
Lochschatten haben den vereinfachten Schwarzschild-Schattenradius von ca. 2,598 Ereignishorizont-Radien; der Ereignishorizont selbst leuchtet nicht. Eine feste Modellauswahl (ID modulo 3 = 1, außerdem Sagittarius A*) zeigt eine orangeheiße Akkretionsscheibe. Das ist eine synthetische Eigenschaft, keine aus Gaszufuhr berechnete Akkretion und keine Beobachtungsbehauptung. Im Flugbild wird nur der prozedurale Hintergrund-Sternhimmel um den Lochschatten stilisiert abgelenkt, nicht Planeten, Blöcke oder separat gezeichnete Sterne. Die Karte zeigt Schatten, hellen Rand und Scheibe als Übersichtssymbol.
Sternfarbene Beleuchtung: Flugbild sowie nahe Planetenoberflächen, Luftsäume und Ringe der Fremdsystemkarte nutzen dieselbe thermische Lichtfarbe. Auch erkundete Gelände-/Minikarten werden damit eingefärbt. Im Flugbild erhalten entfernte Atmosphären und Ringe die Lichtfarbe ihres eigenen Sternsystems. In Mehrfachsystemen werden die Farben aller lokalen Sterne mit Leuchtkraft / Abstand² gewichtet. Rotes Sternlicht lässt beleuchtete Flächen rötlicher und blaue Materialien dunkler erscheinen; die Materialfarben und die schwache neutrale Nachtaufhellung bleiben erhalten. Die Beleuchtung ist weiter RGB-basiert mit einer dominanten Lichtrichtung, keine spektrale Mehrlicht-/Mehrschattensimulation. Ein roter Stern ist kein rein roter Laser.
Die thermische Leuchtkraft folgt aus R² × T⁴. Daraus entsteht eine vereinfachte Bestrahlungszone zwischen 1,1 und 0,35 Erd-Sonnenflüssen. Das ist keine garantierte bewohnbare Zone: Atmosphäre, Treibhauseffekt, Wasser, Sternentwicklung, Flares, Pulsarwinde und hochenergetische Strahlung werden hier nicht simuliert. Gerade bei kompakten Sternresten ist der Bestrahlungswert allein kein Eignungsnachweis. T(eq) ist eine Gleichgewichtstemperatur mit Albedo 0,3 und gleichmäßiger Wärmeverteilung, ohne Atmosphäre; keine prognostizierte Oberflächentemperatur. Die aktuellen Grenzen bei Wasser, Eis und Bewohnbarkeit erklärt die Klima-Anleitung.
Bahnen wie gemessen, nicht alle rund und flach: Die Exzentrizität folgt der Verteilung bekannter Exoplaneten (Kipping 2013: meist 0,1–0,4, selten bis 0,8); in dichten Systemen mit drei und mehr Planeten sind die Bahnen fast kreisrund (Van Eylen u. a. 2019, um 0,05). Die Ebene eines Systems liegt in einer beliebigen Richtung im Raum, die Bahnen darin sind meist bis auf 1–2° flach zueinander (Kepler-Systeme, Fabrycky u. a. 2014), etwa jedes siebte System ist „aufgewühlt“ (Neigungen um 10°). Knoten und sonnennächster Punkt jeder Bahn liegen in zufälliger Richtung – die Ellipsen zeigen nicht alle in dieselbe Richtung.
Planetenabstände sind zufällig und mit der Leuchtkraft skaliert. Bahnen bleiben außerhalb der Sternoberfläche und einer konservativen Roche-Grenze. Zwischen benachbarten Bahnen bleiben auch zwischen Apo- und Perizentrum mindestens zehn gegenseitige Hill-Radien Abstand. Die Umlaufzeit folgt aus 2π × sqrt(a³ / (G × (Sternmasse + Planetenmasse))), nicht aus Zufall. Das sind konservative Erzeugungsregeln, kein Beweis langfristiger Mehrkörperstabilität und keine laufende N-Körper-Simulation.
Die Eigendrehung ist unabhängig vom Umlauf: Planeten bekommen deterministisch zufällige Drehachsen, Startphasen und logarithmisch verteilte Sterntage von 4 Stunden bis 120 000 Stunden (etwa 13,7 Erdjahre). Eine Eigendrehung kann damit länger dauern als ein Umlauf. Der Sterntag ist nicht die Zeit von Sonnenaufgang zu Sonnenaufgang; bei mehreren Sonnen gibt es ohnehin nicht zwingend einen einzigen solchen Tag. Die Achsen sind isotrop verteilt, also auch rückwärts und beinahe seitlich „rollend“ (75–105° zur Bahnnormalen). Es gibt noch keine Gezeitenentwicklung oder automatische gebundene Rotation fremder Planeten. Auch die Sterndrehung variiert nach Klasse; sie bleibt langsamer als eine angenäherte Zerreißgrenze. Klima über den ganzen Umlauf: Ob ein Planet gemäßigt ist (grüne Bahn, “gemäßigt” im Infofenster), hängt am Licht im Mittel über einen ganzen Umlauf zwischen 0,35 und 1,1 Erd-Sonnenflüssen – bei Doppelsternen auch über den Umlauf des Paares gemittelt. Es ändert sich also nicht, während der Planet seine Bahn läuft (vorher galt das Licht gerade jetzt, und auf einer langgestreckten Bahn sprang die Anzeige hin und her). Wie stark das Licht übers Jahr schwankt, steht dabei (“Licht schwankt 2-fach”).
Aussehen: Keiner sieht aus wie ein anderer. Blöcke gibt es aus der Ferne nicht – jeder Planet und Mond würfelt aus seinem Seed eigene Farben und zeigt Rauschen in diesen Farben, passend zu dem, was er ist: Lavawelt (dunkles Gestein mit glühenden Rissen, ab etwa 900 K), Wüstenwelt (manche unter dichten Wolken wie die Venus), Ozeanwelt (gemäßigt; Meere blau bis türkis, das Land in irgendeiner Farbe – fremde Pflanzen müssen nicht grün sein; Polkappen, Wolken), Eiswelt (mit dunklen Rissen wie auf Europa), kahle Gesteinswelt, Gasriese (Bänder, verwirbelt; heiße dunkelrot, warme braun, kalte cremefarben) und Eisriese (blaugrün). Die Luft ist ein farbiger Saum: bläulich bei erdähnlicher Luft, orange bei Dunst wie auf Titan, gelblich bei dichter heißer. Viele Riesen haben Ringe in eigener Farbe mit eigenen Lücken (eisige hell, warme staubig dunkel). Zoomt man heran, sieht man die Kugel mit Tag- und Nachtseite – beleuchtet von dem Stern, der dort am hellsten ist. Das Infofenster sagt “Aussehen”, “Luft” und “Ringe”. Vorlagen für Größe und Masse sind jetzt alle acht Planeten des Sonnensystems (auch Venus, Saturn, Uranus, Neptun): sieben von zehn Planeten sind Gesteinsplaneten.
Riesenringe: Manche Riesen haben Ringe wie J1407b, der größte bekannte Ringplanet (Ringe bis etwa 90 Millionen km, 200-mal so weit wie die des Saturn). Hier reichen sie bis zu einem Drittel der Hill-Kugel – bei einem Riesen weit draußen mehrere AE, also Hunderte Millionen Kilometer. So groß wie das ganze Sonnensystem geht nicht: Weiter draußen zöge der Stern die Ringe weg. Die Ringe werden für jeden Bildpunkt aus ihrer Ebene gerechnet und bleiben bei jedem Maßstab sauber; das Infofenster sagt, wie weit sie reichen.
Monde: Große Planeten haben eins bis sechs große Monde (wie die Galileischen Monde), Gesteinsplaneten keinen bis zwei. Dazu fangen Riesen viele kleine Brocken ein: Gasriesen 10 bis 2000 (meist ein paar hundert – Saturn hat 274 bekannte, mit allen Brocken unter einem Kilometer sehr wahrscheinlich Tausende), Eisriesen 5 bis jenseits der großen Monde, langgestreckt und schräg, meist rückläufig – rückläufig bleiben sie bis zur halben Hill-Kugel, rechtläufig nur bis gut einem Drittel. Die Karte zeigt die Bahnen und Namen der kleinen nur, wenn man sie anklickt bzw. auf sie zeigt (sonst wären es Millionen Punkte je Bild). Ein System mit fast 2000 Monden entsteht in gut 4 ms. Sie kreisen außerhalb der Roche-Grenze (sonst würden sie zerrissen) und innerhalb von 40 % des Hill-Radius (weiter draußen nähme der Stern sie weg), fast kreisrund in der Äquatorebene ihres Planeten, und zeigen ihm immer dieselbe Seite. Planeten nah am Stern haben darum oft keine. Monde heißen nach ihrem Planeten: b I, b II …
Die neue Erzeugung verändert die bisherigen nicht gespeicherten fremden Modellsysteme. Sol und seine realen Planeten behalten ihre bisherigen Daten.
Neben Einzelsternen gibt es sieben zusätzliche Architekturvarianten: Doppelsterne mit Planeten um beide, um Stern A, um Stern B oder gemischten Bahnen; Stern–Loch-Paare mit Planeten um beide, um den Stern oder gemischten Bahnen. Begleitsterne können ebenfalls aus allen vier Sternklassen stammen. Die Architekturwahl (50 % Einzelsterne, sonst gleichmäßig sieben Varianten) ist ein Spielmodell, kein gemessener Häufigkeitswert. Null bis zwölf Planeten sind insgesamt möglich, auch ein leeres Paar.
Beide zentralen Partner bewegen sich auf synchronisierten elliptischen Bahnen um den gemeinsamen Schwerpunkt. Enge Paare (unter 10 Tagen Umlauf) haben fast kreisrunde Bahnen (die Gezeiten haben sie rund gemacht), weitere sind bis 0,8 langgestreckt; im engsten Punkt bleiben sie mindestens 30 Sternradien auseinander. Planeten um beide liegen fast in der Ebene des Paares (bis auf etwa 2°, wie Keplers Planeten um Doppelsterne), Planeten um einen Partner in ihrer eigenen, beliebig dazu geneigten Ebene. Weiter als 3000 AE hält kein Sternpaar einen Planeten (die Gezeiten der Milchstraße reißen ihn weg): Solche Planeten gibt es nicht. Dieser Schwerpunkt ist nur ein Rechenpunkt, kein unsichtbarer dritter Stern. Die Partnerabstände und Massen bestimmen die gemeinsame Umlaufzeit. Äußere Planetenbahnen verwenden die Gesamtmasse; Bahnen um einen Partner dessen Masse. Äußere Perizentren liegen mindestens acht maximale Paarabstände entfernt. Innere Bahnen bleiben innerhalb von 6 % des minimalen Paarabstands, zusätzlich skaliert mit dem Massenanteil des Wirts. Wenn eine innere Bahn nicht hineinpasst, wird sie mit Abstandskontrolle nach außen verlegt. Dies sind konservative hierarchische Näherungen, keine exakte Drei-/Mehrkörperrechnung. Planeten heißen wie echte Exoplaneten: Planet b, c, d … nach außen. Ein Klick auf einen Stern, Planeten oder Mond (in der Karte oder rechts in der Liste) folgt ihm und zeigt seine Angaben; Temperaturen in °C ohne Luft (die Erde hätte so −18 °C) mit einem Wort (eisig, kalt, gemäßigt, heiß, glühend heiß). Der Schwerpunkt eines Sternpaars ist nur ein Rechenpunkt und wird nicht gezeichnet.
Für jeden Planeten addiert die Karte das Licht beider Sterne, gemittelt über den Umlauf des Planeten und den des Paares. Beim schwarzen Loch werden Gaszufuhr, Röntgenstrahlung und relativistische Lichtablenkung nicht physikalisch simuliert. Die sichtbaren Modellscheiben und die stilisierte Hintergrundablenkung sind oben beschrieben. Sein physischer Radius ist der Schwarzschildradius eines nichtrotierenden Modells, nicht die Größe des gezeichneten Symbols.
Die 200 Milliarden Slots adressieren Hauptsterne. Die beim Öffnen erzeugten Begleiter sind zusätzliche lokale Modellobjekte, keine weiteren gemessenen Katalogsterne oder separat adressierbaren Galaxiemarker. Deshalb sind die Slots keine exakte Gesamtzählung aller Sterne inklusive Begleiter. Gleiches gilt für lokale Lochbegleiter neben der galaktischen Loch-Stichprobe. Es gibt viel deterministische Vielfalt, aber keine garantierte paarweise Einzigartigkeit. Dreifach-/Vierfachsterne, echte gekoppelte Doppelstern- Entwicklung und Gezeitenentwicklung sind noch nicht implementiert.
Schwarze Löcher: Sagittarius A* ist als bekanntes zentrales Objekt enthalten (Modellmasse 4,3 Millionen Sonnenmassen). Zusätzlich gibt es 100 Millionen virtuelle, generierte stellare schwarze Löcher mit 5–30 Sonnenmassen. Diese Anzahl ist ein Spielmodell, keine gesicherte Messung. Ein Klick zeigt Herkunft, Modellmasse und Schwarzschildradius. Schatten und ausgewählte Akkretionsscheiben sind vergrößerte, stilisierte Darstellungen, keine vollständige Akkretions- oder Gravitationslinsen-Simulation.
Fremde Planeten und Monde sind begehbar wie die des Sonnensystems: mit Gelände, Höhlen, Erzen und allem, was man baut. Hin kommt man im Kreativmodus mit Hinreisen im Infofenster eines fremden Körpers (Karte → Stern anklicken oder seine Nummer eingeben → Planet anklicken), sonst im Cockpit mit dem Warpsprung (er kostet Helium-3 nach der Entfernung – bis zu fremden Sternen sehr viel). Der Server nimmt das Sternsystem dann ins Universum auf: hinten angehängt, damit alle Körper davor ihre Nummer behalten, gespeichert in sterne.txt im Weltordner und allen Mitspielern gemeldet. Jedes System liegt an seiner echten Stelle (Wolf 359 7,9 Lichtjahre entfernt in seiner Richtung am Himmel); Koordinaten rechnen dort vom Ursprung des Systems aus, so bleibt alles millimetergenau. Licht, Tag und Nacht, Strahlung und Solarstrom kommen vom Stern dieses Systems. Die Körper heißen dort mit dem Namen des Sterns davor: „Wolf 359 b“, „Wolf 359 b I“.
Sie sind gebaut, wie sie aussehen: Ozeanwelten wie die Erde (Meere, Wälder, Flüsse, Wüsten, Polkappen), Wüsten aus Sand und Keramik in ihren Farben, kahle Welten aus Staub und Gestein wie der Mond, Eiswelten aus Schnee und Eis, Lavawelten aus Basalt und Obsidian, Riesen aus Wolkenbändern – die Blöcke sind jeweils die, deren Farbe den Farben auf der Karte am nächsten kommt. Die Luft ist die eines unserer Körper mit ähnlicher Luft (Erde, Mars, Venus, Titan, Jupiter, Uranus), aber in ihrer Farbe gestreut, mit Wolken in ihrer Farbe. Das Licht hat die Farbe des Sterns (wie ein glühender Körper seiner Temperatur): Ein roter Zwerg taucht alles in Orange, heiße Sterne machen es bläulich – Gelände, Himmel, Wolken, Ringe und die Sonnenscheibe. Ringe stehen am Himmel in ihrer Farbe mit ihren Lücken (von den Monden aus genau von der Kante, sie kreisen in der Ringebene). Wie warm es draußen ist, folgt dem Klima der Welt. Atmen kann man dort nicht.
Ist man selbst in einem fremden System, zeigt die Weltall-Karte dieses System (mit „Du“, Entfernungen von dir, Aussehen und Klima der Planeten); Hinauszoomen führt zu den Sternen rund um diesen Stern, die Sternkarte schreibt „(du)“ an ihn.
Grenzen: Je Planet werden höchstens die 300 größten Monde begehbar (die Karte zeigt alle; Körper zählen mit 16 Bit). Schwarze Löcher und die Nachbargalaxien kann man nicht besuchen. Die Galaxie ist fest (Seed 42) – ändert sich ihre Erzeugung, sähen schon besuchte Systeme anders aus. Mit einem HYG-Katalog hat die Karte andere Sternnummern als das Spiel; Hinreisen geht dann nur zu Sternen, die in beiden gleich sind.
Ohne zusätzliche Datei nutzt die Karte die 17 bereits enthaltenen bekannten Sternpositionen (Alpha Centauri, Sirius, Wega usw.), plus Sol. Ein entpackter HYG-Katalog ersetzt diese kleine Ausgangsliste:
Der Katalog wird beim ersten Öffnen der Galaxiekarte einmal gelesen. Änderungen erfordern einen Neustart. Ungültige/fehlende ausdrücklich konfigurierte Dateien werden auf der Karte und im Log als Fehler angezeigt, nicht still durch Zufallssterne ersetzt. Es gibt keinen automatischen Download.
Die ersten Slots nach Sol verwenden Katalogpositionen; alle restlichen Slots sind generiert. Slot-IDs sind Karten-IDs, keine HYG-IDs. Die Zuordnung bekannter Sterne hängt vom geladenen Katalog ab. Mehrfachstern-Komponenten zählen separat. Die Karte kennzeichnet bekannte Sternpositionen und generierte Sterne. Die 17 eingebauten Sterne haben ihre gemessene Art, Masse, Größe und Temperatur (Wolf 359 ist ein kleiner Roter Zwerg, Beteigeuze ein Roter Überriese, Rigel ein Blauer Riese); weitere Katalogsterne bleiben synthetische Sonnenanaloga. Die realen Positionen gelten für J2000; spätere Positionen folgen Modellbahnen, nicht gemessenen Eigenbewegungen.