Speichern und Mehrspieler
Gespielt wird immer über einen Server – im Einzelspieler läuft er unsichtbar im selben Programm. Er speichert alle 30 Sekunden und beim Beenden (Fenster schließen oder Strg+C im Terminal).
- Einzelspieler zeigt alle Welten wie in Minecraft: zuletzt gespielte oben, mit “vor 5 Minuten” bzw. “gestern” und Spielmodus; Mausrad, Leiste oder Pfeiltasten zum Blättern, oben ein Suchfeld. Anklicken wählt aus, Doppelklick oder Enter spielt. Darunter: Spielen, Neue Welt erstellen (eigene Seite mit Name, Seed, Welttyp, Spielmodus, Schwierigkeit, Regel beim Tod, PvP), Umbenennen, Löschen (mit Rückfrage; die Welt kommt in den Ordner
welten-geloescht daneben – wer sich vertan hat, schiebt sie von dort zurück nach welten).
- Spielstände liegen unter
~/.local/share/voxel-planeten/welten/<Name> (Windows: %APPDATA%\voxel-planeten\welten\<Name>).
- Gespeichert wird nur, was Spieler verändert haben, dazu Positionen und Spielzeit. Das Gelände selbst entsteht aus dem Seed jedes Mal wieder genau gleich.
- Welttyp (wie in Minecraft beim Erstellen wählbar, bleibt der Welt für immer):
- Realistisch (Standard im Menü): Kontinente mit klaren Küsten (Strand, flacher Schelf, dann Tiefsee) statt eines Gewirrs aus Seen und Inseln, etwa halb Land, halb Meer; Gebirgsketten mit verschneiten Gipfeln, Hochländer; Flüsse wie in echt: Sie entspringen dort, wo genug Regen zusammenkommt (auch im Gebirge), fließen immer bergab zum Meer, kleine münden in größere (danach so breit wie beide), Wüsten haben wenige, feuchte Gegenden viele; große Ströme werden mehrere hundert Meter breit und schlängeln sich in Mäandern. Sie liegen in eigenen Tälern mit Flussebene, im Gebirge in engen Tälern; ihr Wasser steht auf der Höhe des Landes (nicht auf Meereshöhe) und fällt flussabwärts in kleinen Stufen, an denen es ein Stück weit überfließt wie eine Stromschnelle, im Kalten ist es oben gefroren. Das Bett ist aus Sand und Kies. Unterwasserhöhlen an den Küsten. Auch Monde und Gesteinsplaneten haben hier ihr echtes Gelände, an der echten Stelle und in echter Größe: Krater in allen Größen (der Mond, Merkur, Kallisto und Rhea übersät, Venus, Io und Europa fast ohne), die dunklen Mare des Mondes mit Tycho, Copernicus und dem Südpol-Aitken-Becken; auf dem Mars Olympus Mons, die Tharsis-Vulkane, Valles Marineris, Hellas, Argyre und das nördliche Tiefland; Caloris auf Merkur, Ishtar Terra, Maxwell Montes und Maat Mons auf der Venus; auf Io dunkle Vulkansenken und der rote Ring um Pele; Europas Risse; Ganymeds Rillen und dunkle Regionen; Valhallas Ringe auf Kallisto; Herschel auf Mimas; die Tigerstreifen von Enceladus; Titans Dünen und Seen; Iapetus mit dunkler Vorderseite und Äquatorgrat; Plutos Herz aus Stickstoffeis mit Eisbergen; Charons rote Polkappe; Occator und Ahuna Mons auf Ceres. Alles in echter Höhe: Olympus Mons ist 21 km hoch, der Everest knapp 9 km, das Meer im Schnitt 3,7 km tief, Krater so tief wie in echt (Tycho fast 5 km) – siehe die Tabelle “Höhen, Bauhöhe und Grabtiefe” bei den Himmelskörpern. Auf der Erde wird es nach oben hin kälter: Wald, darüber Tundra, ab etwa 3 km Schnee (in den Tropen erst ab 6 km).
- Klassisch: die erste Fassung (viel Meer, Inseln und Seen; Monde und Planeten mit sanften Hügeln). Welten von vor dem Welttyp sind klassisch.
- Realistisch (flach): So waren realistische Welten bis Oktober 2026 – alle Höhen gestaucht auf −112 bis 360 m. Nicht mehr wählbar; solche Welten bleiben, wie sie sind.
- Beim nächsten Start ist man wieder dort, wo man aufgehört hat.
Mit Freunden spielen (im selben Netzwerk, also am selben Router/WLAN):
- Gastgeber: eigene Welt starten, im Spiel Esc → “Für andere öffnen”. Das Pause-Menü zeigt danach die Adresse(n), unter denen die Welt erreichbar ist. (Oder gleich im Hauptmenü: Mehrspieler → “Eigene Welt öffnen”.)
- Mitspieler: Hauptmenü → Mehrspieler. Offene Spiele im Netzwerk erscheinen nach 1–2 Sekunden in der Liste – anklicken. Taucht nichts auf: die Adresse aus dem Pause-Menü des Gastgebers eintippen → “Beitreten”.
Jeder Name kann nur einmal gleichzeitig spielen (Name im Mehrspieler-Menü).
Minecraft-Spieler (Java Edition 1.20.1) können mitspielen – mit ganz normalem Minecraft, ohne Mod: Sobald eine Welt fürs Netzwerk offen ist (Esc → “Für andere öffnen” oder der eigene Server), wartet sie auch auf dem Minecraft-Port 25565. In Minecraft: Mehrspieler → Server hinzufügen → die Adresse aus dem Pause-Menü (ohne Port) → beitreten. In der Serverliste steht “Voxel-Planeten: …”.
- Für unseren Server ist ein Minecraft-Spieler ein Spieler wie alle: dieselben Regeln (Überleben, Abbauen mit dem richtigen Werkzeug, Inventar, Lebenspunkte, Tod und Wiederbeleben, Befehle wie /wegpunkt, Ränge), alle sehen sich gegenseitig als Figuren, der Chat geht in beide Richtungen, die Tageszeit ist die des Planeten.
- Die Welt: Eine Würfelseite des Himmelskörpers ist für ihn eine flache Minecraft-Welt (x, z = Lage auf der Seite, y = Höhe von −128 bis 384 – mehr kann Minecraft nicht gut, was höher oder tiefer ist, sieht er nicht); an ihrem Rand ist die Weltgrenze.
/tp bringt ihn auch auf andere Seiten und Himmelskörper.
- Unsere Blöcke sieht er als ähnliche Minecraft-Blöcke (Regolith als hellgrauer Trockenbeton, Bauwerke als Eisenblöcke …), unsere Gegenstände als ähnliche Minecraft-Gegenstände mit unserem Namen (z. B. Papier namens “Graphen”).
- Angemeldet wird ohne Mojang-Konto (wie ein Minecraft-Server im “offline-mode”): Jeder Name geht einmal gleichzeitig. Darum nur im eigenen Netzwerk öffnen.
- Herstellen:
/herstellen (von Hand) oder Rechtsklick auf eine Werkbank öffnet ein Fenster mit den Rezepten (grün: geht, darunter die Zutaten und wie viele man hat; Klick stellt her, Shift-Klick 5×; Blättern und “nur herstellbare” unten).
- Bauwerke: mit dem Gegenstand in der Hand per Rechtsklick aufstellen (Ausrichtung wie bei uns), Linksklick baut sie als Ganzes ab. Rechtsklick öffnet Ofen, Kiste, Kraftwerk, Maschinen: oben die beschrifteten Plätze, darunter Strom, Fortschritt, Brennstoff, Fördermenge und das Rezept (Klick: anderes wählen), bei einer rausgeflogenen Sicherung der Knopf zum Zurücksetzen. Geduckt wird gebaut statt geöffnet.
- Unsere Bilder: Beim Beitreten bietet der Server ein Ressourcenpaket an (annehmen empfohlen). Damit sehen unsere Blöcke in Minecraft aus wie bei uns (Regolith wie Regolith, Erze, Steine, Glas …) und alle Gegenstände haben ihr eigenes Bildchen. Das Paket gilt nur auf unserem Server. Es liegt in
ressourcen/minecraft/voxel-planeten.zip und kommt über Port 25566; wer Texturen ändert, bearbeitet die gemeinsamen PNG-Quellen unter ressourcen/texturen/bloecke/ und ressourcen/texturen/items/, nicht das ZIP. Während eine native Welt geöffnet ist, baut das Spiel Änderungen automatisch ins Paket ein. Nur Minecraft geöffnet? Dann zusätzlich voxel_client --minecraft-paket-live (Windows: Voxel-Planeten.exe --minecraft-paket-live) laufen lassen; Strg+C beendet den Wächter. Der laufende Server erkennt neue Pakete und bietet sie verbundenen Spielern mit neuem Download-Hash automatisch an, ohne Neustart oder erneutes Beitreten. Dafür Server-Ressourcenpakete in Minecraft erlauben. Minecraft braucht zum Herunterladen und Nachladen kurz Zeit. Eine Fabric-Mod ist dafür nicht nötig. Bei getrennten Rechnern muss das erzeugte ZIP auch im Ressourcen-Ordner des Servers liegen; lokale PNG-Änderungen werden nicht auf fremde Server hochgeladen. Einmalig bauen geht weiterhin mit voxel_client --minecraft-paket. Die Item-Texturen und ihre Modelle im ZIP tragen die Gegenstandsnamen aus dem Spiel, zum Beispiel akku_1074.png statt 1074.png. Umlaute werden ausgeschrieben, Leerzeichen durch Unterstriche ersetzt; die Nummer am Ende hält gleichnamige Gegenstände eindeutig. Die internen Item-Nummern bleiben unverändert.
- Ohne Mod zeigt Minecraft auch: Luft als Luftblasen (im Weltall, über 8 km, unter Wasser), Strahlung und das Laden der Tech-Rüstung in der Leiste über der Schnellleiste, eigene Entdeckungen groß in der Mitte und mit allen Eigenschaften im Chat, was andere entdecken, im Chat.
- Mit unserer Fabric-Mod (Extra, für noch mehr): oben links, auf welchem Himmelskörper und welcher Würfelseite man ist, Strahlung (Sv/h und Dosis, grün bis rot) und Laden der Rüstung; Entdeckungen als Tafel mit Eigenschaften und Erklärung (mit Ton), auch die der anderen; alle eigenen und geteilten Wegpunkte im Bild als Raute mit Name und Entfernung (außerhalb des Bildes am Rand, in ihrer Richtung). So kommt sie ins Spiel: Fabric Loader für 1.20.1 installieren (Fabric API braucht es nicht) und
voxel-planeten-mod.jar in den Ordner mods legen. Der Server bietet sie an: Wer ohne Mod beitritt, bekommt nach ein paar Sekunden im Chat einen Link zum Anklicken (http://<Server>:25566/voxel-planeten-mod.jar); sie liegt auch in ressourcen/minecraft/. Auf anderen Servern tut die Mod nichts.
Klappt es nicht?
| Meldung / Problem |
Ursache und Abhilfe |
| Windows: “Die Firewall hat einige Features dieser App blockiert” |
Kommt nur beim Gastgeber, wenn er seine Welt öffnet (bzw. beim Server): Das Spiel will Verbindungen von Mitspielern annehmen. “Zulassen” klicken. Fremder Code läuft dabei nicht – übers Netz kommen nur Spieldaten (Blöcke, Positionen, Chat). Mitspieler fragt Windows nicht (die Spielsuche lauscht auf keinem Port). |
| “Verbindung abgelehnt” |
Der Gastgeber hat seine Welt nicht geöffnet (Esc → “Für andere öffnen”) oder die Adresse gehört zu einem anderen Rechner. |
| “Keine Antwort” / Zeitüberschreitung |
Meist die Firewall beim Gastgeber. Windows: beim ersten Öffnen “Zugriff zulassen” klicken. Wurde das abgelehnt: Windows-Sicherheit → Firewall- und Netzwerkschutz → “Zugriff von App durch Firewall zulassen” → Voxel-Planeten bei “Privat” anhaken. Das Netzwerk sollte in Windows als “Privat” eingestellt sein, nicht “Öffentlich”. Linux mit Firewall: TCP 25600 und UDP 25601 freigeben (z. B. sudo ufw allow 25600/tcp und sudo ufw allow 25601/udp). |
| Spiel fehlt in der Liste, Adresse eintippen klappt |
Der Router leitet die Suche (UDP-Broadcast) nicht weiter – kein Problem. |
| Gar nichts geht |
Gäste-WLAN oder “AP-Isolation” am Router trennt die Geräte voneinander. |
| “andere Spielversion” |
Beide brauchen denselben Stand des Spiels. |
Ports: TCP 25600 (Spiel), UDP 25601 (Spielsuche). Übers Internet: Am Router TCP 25600 zum Gastgeber weiterleiten oder ein virtuelles Netz wie ZeroTier oder Tailscale benutzen (dann funktioniert auch die Spielsuche).
Dedizierter Server (ohne Fenster, z. B. auf einem zweiten Rechner):
./Voxel-Planeten-Server --world server-welt --port 25600 [--seed 42]
# neue Welt mit Schwierigkeit und Regel beim Tod (alles, kiste, werkzeuge, nichts):
./Voxel-Planeten-Server --world harte-welt --schwierigkeit schwer --beim-tod kiste
# Welttyp einer neuen Welt (Standard: realistisch):
./Voxel-Planeten-Server --world alte-art --welttyp klassisch
In der Server-Konsole gehen alle Chat-Befehle (ohne /, die Konsole darf alles), dazu stop (speichern und beenden); Strg+C speichert auch. Zum Beispiel: liste, speichern, zeit 100 (Zeitraffer ×100; zeit 0 hält an, zeit 0,5 halb so schnell), zeit jetzt (echte Zeit), zeit vor 24 (Stunden), setzerang Kim moderator, kick Max Spam, ban Max. Wie früher geht auch admin Kim, admin weg Kim und admins; eine alte admins.txt wird übernommen. Mitspieler finden den Server im Mehrspieler-Menü (--name legt fest, wie er dort heißt).
Was übers Netz geht: Jeder Client erzeugt das Gelände selbst aus dem Seed. Der Server schickt nur veränderte Chunks (pro Region von 512 × 512 m, sobald man in die Nähe kommt), Blockänderungen, die Spielzeit und 20-mal pro Sekunde die Positionen der anderen. Die Bewegung rechnet jeder Client selbst; Blockänderungen prüft der Server (Reichweite, Grundgestein, Platz frei).